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Allgemein

Unser derzeitig hoher Lebensstandard ist ohne einen entsprechenden Energieeinsatz nicht denkbar. Dabei ist aber die Deckung der korrespondierenden Energienachfrage bzw. die Bereitstellung der daraus resultierenden Energiedienstleistungen (z.B. Raumheizung, Mobilität, Information) mit einer Reihe von Umweltauswirkungen verbunden, die aber von der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts immer weniger toleriert werden. Der steigende Verbrauch der fossilen Energieträger hat einen weiteren Anstieg der Treibhausgase und damit auch der Erderwärmung zur Folge.

Die Aufgabe der Heizung besteht darin, Aufenthaltsräume des Menschen im Winter zu heizen. Präziser ausgedrückt besteht die Aufgabe darin, die Wärmeabgabe des menschlichen Körpers so zu regulieren, dass durch die Erwärmung der Umgebung sich ein Gleichgewicht zwischen Wärmeproduktion und Wärmeabgabe einstellt und dass Aufenthaltsräume

  • bedarfsgerecht 
  • betriebssicher
  • wirtschaftlich
  • kostengünstig
  • umweltfreundlich und
  • energiesparend 

mit versorgt werden, sodass für die Raumbenutzer, auch bei ungünstigen Außenbedingungen, eine behagliche Umgebung gegeben ist. Eine weitere Aufgabe der Heizung ist die Erzeugung von Brauchwarmwasser.

Doch eine Heizung, die alle genannten Anforderungen in gleicher Art und Weise erfüllt, gibt es nicht. Alle Heizungssysteme haben ihre Vor- und Nachteile. Welche Art der Heizung zu wählen ist, hängt jeweils vom Einzelfall ab, wie auch von verschiedenen Faktoren. Diese können z.B. Gebäudeart, Dauer der Belastung, Anzahl der Personen und ihrer Bekleidung, Energieträger, Umweltbelastung, Investitions- und Betriebskosten sowie regionale Vorschriften und Verordnungen sein.


(Quelle: Fürtbauer, R. M. (2007): Diplomarbeit Betrieb von Heizungsanlagen "Optimierung und wirtschaftliche Betrachtung" FH - Pinkafeld)